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Heizen mit Erdwärme

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Gestern wurde durch N24 eine Reportage zum Thema "heizen mit Erdwärme" ausgestrahlt, wir hatten es bereits angekündigt. In der Reportage werden die einzelnen Arten von Wärmepumpen mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt. So erhält man schnell einen Überblick über die Erdwärmepumpe, die Luftwärmepumpe und die Grundwasser-Wärmepumpe.

Als Anschauungsobjekt wird ein Bauprojekt aus Berlin gezeigt, bei dem thermoglobe das energetische Gesamtkonzept geplant und umgesetzt hat. Sehr schön wird die Funktion der hier verbauten Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung verdeutlicht. Die hier installierte Wärmepumpe verfügt außerdem über eine Kühlfunktion, die im Sommer als Klimaanlage genutzt werden kann. Besonders geeignet für die Wärmepumpe ist eine Niedrigtemperaturheizung wie z.B. eine Fußbodenheizung. Hier ist die Vorlauftemperatur geringer als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage, so dass die Wärmepumpe weniger elektrische Energie benötigt um die Trägerflüssigkeit (Medium) auf das entsprechende Temperaturniveau zu hieven.

Für die Wärmepumpe fallen im Jahr etwa 300 Euro Stromkosten pro 100 qm2 an. Aber eine Wärmepumpe hat auch Nachteile. Herr Winkler, Geschäftsführer von thermoGlobe sagt dazu in dem Beitrag: "Der Nachteil der Wärmepumpe liegt ganz klar in der Investition. Das heißt, man hat zu Beginn des Heizungslebens ca. 10.000 Euro mehr investiert. Allerdings hat sich diese höhere Investition nach ca. 10-12 Jahren bereits amortisiert." Da nicht davon auszugehen ist, dass die Preise für fossile Rohstoffe in den nächsten Jahren sinken werden, wird sich aber auch hier der Amortisierungszeitraum weiter verkürzen. Eine Wärmepumpe stellt somit eine umweltfreundliche und klimaschonende Form des Heizen dar und wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit weitere Verbreitung finden.

 
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