Wandheizung

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Wandheizung Die Wandheizung gehört wie auch die Fussbodenheizung zu den Flächenheizungen. Das Prinzip ist auch ähnlich. Bei der Wandheizung werden Heizrohre statt im Boden an der Wand verlegt. Man unterscheidet zwischen Trocken- und Nasssystemen. Beim Nasssystem werden die Heizrohrleitungen im Putz verlegt, beim Trockensystem werden sie in Trockenbauweise installiert.

Man unterscheidet bei der Wandheizung mehrere Typen. Es gibt die Außenwand-Wandheizung, die Innenwand-Wandheizung und die elektrische Wandheizung. Die Außenwand-Wandheizung ist für den Betrieb der Heizung mit niedrigen Temperaturen geeignet, während sich die Innenwand-Wandheizung auch für Heizbetrieb mit hohen Betriebstemperaturen empfiehlt. Bei der Innenwand-Wandheizung sollten keine Gipsputze eingesetzt werden. Ansonsten eignen sich zum verputzen alle gängigen Putze wie z.B. Kalk- oder Lehmputze. Nur von Zementputzen ist abzuraten, da sie sich beim Erwärmen der Heizrohre zu wenig ausdehnen. Bei der elektrischen Wandheizung wird ein Widerstandsdraht durch den elektrischer Strom fließt und der sich dadurch erwärmt auf der Wand verlegt.

Bei der Verwendung einer Außenwand-Wandheizung sollte man darauf achten, dass die Außenwand ausreichend gedämmt ist, da es sonst zu unnötigen Transmissionsverlusten kommt. In der wikipedia heißt es dazu: „Als Richtschnur gilt ein U-Wert (früher k-Wert) von < 0,35 W/m²K, bei Altbauten gibt man sich schon mit < 0,5 W/m²K zufrieden“. Wie hier schon angesprochen eignen sich Wandheizungen auch im Altbau.

Die Einbeziehung raumumschließender Flächen in heiztechnische Konzepte macht die Wandheizung zu einer attraktiven Systemlösung: überaus vielseitig und als Niedertemperatursystem überaus sparsam.

Die Fachleute sind sich darin einig, dass die Wärmeausstrahlung das angenehmste und gesündeste Raumklima erzeugt. Kein Wunder, dass der Wandheizung, bedingt durch die großen Strahlungsflächen, eine überaus hohe Behaglichkeit bescheinigt wird. Das zeigt sich auch daran, dass die Wandheizung bei gleichem Wärmeempfinden mit einer 2 °C bis 3 °C niedrigerer Raumlufttemperatur als sonst üblich auskommt.

 

Vor- und Nachteile

+

· Wärme entsteht vorwiegend durch langwellige Strahlungswärme – dies schafft eine gesündere Raumluft und höhere Behaglichkeit.

· Kalte Wände werden in warme umgewandelt.

· Die Wandheizung ist unsichtbar. Der Wohnraum kann ohne Hindernisse für Möbel und Einrichtungen genützt werden.

· Wandheizflächen brauchen nicht aufwendig gereinigt zu werden, da sie ja nicht verschmutzen.

· Keine Probleme mit Taupunkt oder Kondensat.

· Niedrigtemperatur-Wandheizungen sind auch für eine Kombination mit Wärmepumpen sehr gut geeignet.

· Erreichung eines ausgezeichneten und optimalen Wirkungsgrades durch die niedrige Rücklauftemperatur.

· Wandheizflächen benötigen keine Wartung

 

 

 

 

 

 

 

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Tipp: Lesen Sie dazu auch unsere Kundenmeinungen.

 
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